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"Das letzte Wochenende war extrem hektisch, und nun hätten wir gegen ein bisschen mehr Stress nichts einzuwenden", meinen Vanessa Ulrich und Sascha Hübschmann vom "Armen Ulrich" in der Königstraße. "Aber hungrige und durstige Gäste gibt es immer, und unsere Umsätze entsprechen etwa dem Durchschnitt, den wir bei solchem Wetter aus Erfahrung kennen. Es kann halt leider nicht immer die Sonne scheinen", sagt Vanessa.
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Wer überdachte oder gar komplett geschlossene Sitzgelegenheiten hat, ist in diesen Tagen natürlich klar im Vorteil. In Helmut Dölle's "Altem Brathaus" an der Freiheit steppt der Bär; neben einem Musik-Duo ist auch noch ein einzelner Kollege am Akkordeon unter den großen Schirmen im Außenbereich unterwegs, um alle Gäste gleichzeitig unterhalten zu können. Auch bei "Bauer's rollender Metzgerei" ein paar Meter weiter Richtung Gustav-Schickedanz-Straße oder in "Trixis Ochsenbraterei" ist kaum ein Tisch unbesetzt.
Kein Wunder, denn die Reisegastronomen geben sich seit Jahren mit der Dekoration ihrer mobilen Lokale viel Mühe. Meterweise Hopfengirlanden, ein paar Halloween-Figuren, farbige Lichter, Wagenräder, Heugabeln, oder wie bei Dölle auch mal Omas Spitzen-Dessous - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und bei den Besuchern kommt's gut an. "Das ist doch eine viel schönere Atmosphäre", findet zum Beispiel Renate Schuster aus Schwabach, "als in so einem nackigen weißen Bierzelt".
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Auch Klaus Krug lässt an seinem Schaumkuss-Stand in der Königstraße keine schlechte Stimmung aufkommen: Seine "Dunklen Küsse" und auch die anderen Sorten mit Eierlikör oder Kokos verkaufen sich offenbar bei jeder Temperatur gut. "Das Wetter gehört doch zur Kärwa dazu", meint der Herr der hunderttausend Kalorien, "sonst könnten wir uns ja gleich in eine Halle stellen." Die Michaelis-Kirchweih in einem Betonbunker? Unvorstellbar.
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