Willkommen bei der Fürther Michaelis-Kirchweih

Neu auf der Kirchweih: Spezialitäten aus Xylokastro

 

In Fürths Partnerstädten gibt es nicht nur kulturell, sondern auch kulinarisch einiges zu entdecken. Und wer gerade keine Zeit für eine Urlaubsreise hat, kann das ganz bequem auch auf der Michaelis-Kirchweih tun: Nach dem seit Jahren beliebten Limousin-Stand hat nun auch die griechische Partnerstadt Xylokastro eine Delegation auf die Kärwa geschickt. Gleich schräg gegenüber vom Limousin-Stand in der Gustav-Schickedanz-Straße kann man Spezialitäten probieren und kaufen, und mit ein wenig Glück die Organisatoren treffen.

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Oliven, daraus hergestelltes Öl und Seife, diverse Weine, ausgefallene Marmeladensorten und Trockenfrüchte: Das Angebot am Xylokastro-Stand klingt verlockend und zieht schon am ersten Tag entsprechend viele Besucher an. Das Team hinterm Tresen hat alle Hände voll zu tun, um den Interessierten hier ein Schlückchen und dort ein Häppchen zum Probieren auszuhändigen. Wer als Händler für die Hersteller der Produkte tätig werden möchte, kann sich in eine Liste eintragen. Organisiert wird der Stand durch die Zusammenarbeit der beiden Freundschaftsvereine "Fürth-Xylokastro" auf deutscher und "Xylokastro-Fürth" auf griechischer Seite.
   

Die Vorsitzenden der Vereine sind selbst vor Ort: im Bild Dr. Herbert Meyerhofer, ehemals Direktor des Fürther Schliemann-Gymnasiums, Joanis Antonopoulos, Schulleiter des 2. Gymnasiums Xylokastro, und Panagiotis Margaritis, der die Stand-Organisation koordiniert. Die Besetzung der Vorstandschaft mit Schulleitern ist kein Zufall: Die Städtepartnerschaft gibt es erst seit 2006, während die Schulpartnerschaft mit regelmäßigem Austausch zwischen den beiden Gymnasien schon im Jahre 1996 begründet wurde. Und sie wird auch heute noch aktiv gepflegt:

   
Eine ganze Klasse aus Xylokastro ist derzeit für eine Woche in Fürth zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler nehmen am Unterricht im Schliemann-Gymnasium teil und haben hier Gelegenheit, ihre zum Teil schon sehr guten Deutschkenntnisse praktisch anzuwenden. Und die deutschen Schüler? Laut Auskunft von Dr. Meyerhöfer lernen sie: Altgriechisch. Kommentar von Panagiotis Margaritis: "Das spricht keiner mehr, nicht mal die alten Griechen" - er lacht. Dr. Meyerhöfer dagegen: "Das Altgriechische bietet eine gute Grundlage für ein späteres Studium des Neugriechischen."

Nun gut: Auch die griechischen Gäste sind auf Deutsch vorbereitet, werden aber hier mit Fränkisch konfrontiert. Den Forgeschrittenen-Kurs gibt's auf der Kärwa umsonst.

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Öffnungszeiten  der Kirchweih:

Werktage
10.00 - 23.00 Uhr

Sonn- und Feiertage
11.00 - 23.00 Uhr

Verkaufsoffene Sonntage
02.10.2011 und 09.10.2011
Jeweils 13-18 Uhr